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Geschichte

Am 13. Dezember 1907 legt Paula Neuroth, die selbst von einer Hörminderung betroffen ist, mit dem „Spezialhaus für Schwerhörigenapparate“ den Grundstein der heutigen Neuroth AG. Als Leidtragende sind ihr professionelle Hilfe mit den modernsten Mitteln der Technik und überdurchschnittliche Qualitätskriterien ein besonderes Anliegen. Ihre Nichte Waltraud Schinko-Neuroth übernimmt 1979 von ihrem Vater August Carl Neuroth das Unternehmen. Bereits 1980 eröffnet Neuroth das zweite Geschäft in Graz, welches der Grundstein für ein kontinuierliches Wachstum sein sollte. Über die Jahre folgen viele weitere Fachinstitute und Neuroth wird zum wichtigen Arbeitgeber in Österreich. Waltraud Schinko-Neuroth sorgt für die hohen Neuroth Standards bei der Qualität der Produkte und der Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit 2001 ist das vor mehr als 100 Jahren gegründete Familienunternehmen mit über 65 Hörcentern auch in der Schweiz und Liechtenstein erfolgreich. In Slowenien ist das steirische Familienunternehmen seit 2008 mit 12 Fachinstituten vertreten. Zuletzt wurden die ersten Fachinstitute in Kroatien, Deutschland und Frankreich eröffnet. Neben dem Verkauf von Hörgeräten zählen Medizintechnik, Gehörschutzprodukte und Optik zu den Geschäftsfeldern der Neuroth AG.

Die Familiengeschichte

Lukas Schinko

Lukas Schinko (Vorstandsvorsitzender) übernahm im Oktober 2011 den Vorstandsvorsitz von seiner Mutter Waltraud Schinko-Neuroth. Schinko ist bereits seit August 2007 im Unternehmen tätig und absolvierte die Fachausbildung zum Akustikmeister. Vor seiner Berufung ins Unternehmen absolvierte er die HTL für Elektrotechnik und baute so wertvolles Verständnis für den hochtechnischen Hörgeräte-Bereich auf. Mit Jänner 2009 verstärkte Schinko bereits als Prokurist in der Firmenführung seine Mutter Waltraud Schinko-Neuroth und Schwester Julia Draxler-Schinko und übernahm mit Februar 2010 die Vertriebsleitung im Familienunternehmen.

Waltraud Schinko-Neuroth

Waltraud Schinko-Neuroth
 lenkte ab 1979 das Unternehmen und eröffnete bald nach ihrer Übernahme zahlreiche Fachinstitute in ganz Österreich. 2001 expandierte sie auch in die Schweiz, nach Liechtenstein, 2008 nach Slowenien und 2011 nach Kroatien.

August Carl Neuroth

August Carl Neuroth
 brachte nach dem Zweiten Weltkrieg die neuesten technischen Errungenschaften aus aller Welt nach Österreich. Das Neuroth-Fachinstitut zählte schon damals zu den modernsten Geschäften seiner Zeit.

Paula Neuroth

Paula Neuroth 
litt selbst unter einer Hörminderung. Oder vielmehr darunter, dass es keine Hilfe dagegen gab. Also schuf sie sich ihre Hilfe gemeinsam mit Ehemann Johann August selbst. 1907 gründete sie das "Spezialhaus für Schwerhörigenapparate J.A. Neuroth“.