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Tipps für Angehörige

Es ist ein Irrglaube, dass Menschen mit Hörminderung dasselbe hören wie alle anderen – nur eben leiser. Eine Hörminderung muss man sich eher wie ein Verschwimmen aller Geräusche vorstellen. Es bringt daher nicht viel, einfach lauter zu sprechen oder gar zu schreien – das Verstehen wird für die Betroffenen deshalb nicht einfacher.

Mit einigen einfachen Tipps machen Sie es Ihrem hörgeminderten Gegenüber leichter:

  • Sprechen Sie deutlich, natürlich und nicht zu schnell.

  • Sorgen Sie für eine kurze Sprechdistanz.

  • Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gesprächspartner. Aus dem Mienenspiel und den Lippenbewegungen beziehen schwerhörige Menschen wichtige Informationen.

Angehörige haben eine wichtige, unterstützende Rolle, wenn es gilt, einen Menschen mit Hörbeeinträchtigung dazu zu motivieren, etwas dagegen zu unternehmen. Oft sind die Betroffenen und auch deren Angehörige mit der Situation überfordert. Neuroth hat zu diesem Zweck einen Ratgeber entwickelt, der Menschen mit Hörminderung auf dem Weg von der Diagnose bis hin zur Versorgung mit Hörgeräten begleitet. Gemeinsam mit der Psychologin Dr. Jasmin Novak und dem HNO-Facharzt Dr. Heinz Martinschitz ist ein Ratgeber entstanden, der sich den Themen Hörminderung und Hörgeräteversorgung auf einfach verständliche und angstnehmende Weise nähert.

„Wer Ohren hat, der höre“: Blättern Sie das Buch online durch oder holen Sie sich Ihr persönliches Exemplar in einem Neuroth-Fachinstitut in Ihrer Nähe!