WAS IST TINNITUS?
In den letzten Jahren ist die Zahl der Tinnituserkrankungen drastisch angestiegen. Tinnitus – von dem lateinischen Wort für Klingeln abgeleitet – beschreibt eine permanent auftretende und nicht auf externen Schallquellen beruhende Wahrnehmung von Störgeräuschen wie Pfeifen, Knattern oder Rauschen. Man unterscheidet dabei zwischen „objektivem Tinnitus“, der auf tatsächlichen Körpergeräuschen beruht und deshalb auch vom Arzt mit Hilfe spezieller Instrumente messbar ist und dem so genannten „subjektiven Tinnitus“, der nur für den Betroffenen selbst hörbar ist.
Da Tinnitus im Kopf selbst entsteht und nicht auf einer externen Schallquelle beruht, kann man sich ihm auch nicht entziehen. Die permanente Geräuschbelastung hat eine extreme Beeinträchtigung der Lebensqualität zur Folge. Viele Betroffene klagen über Kopf- und Nackenschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen und häufig auch über Reizbarkeit und depressive Verstimmungen.